Terms of service
Draft: this version is being reviewed by the Austrian Chamber of Commerce legal service. The binding version 1.0 applies from the open launch and will be published here; until then the terms shown at registration apply.
Version draft of 20 October 2026
Key points
- For businesses based in Austria only. Try it free for 14 days, no payment method needed.
- Solo 19 €, Team 39 €, Business 79 € a month or 190 / 390 / 790 € a year, every feature in every plan. No minimum term; you cancel at any time to the end of the paid period, we give three months' notice.
- Your data is yours: full export at any time. After the end, six months of reading and exporting, an archive to download, optional archive access for up to seven years; then deletion with 30 days' notice.
- EaseAcc is a tool, not tax or legal advice. Liability for intent and gross negligence, limited to the fees of the last twelve months, at least 500 €.
Mani IT e.U., Inhaber Florian Mani, Dr.-Bilcik-Gasse 14, 3100 St. Pölten, Österreich
FN 682785x, Landesgericht St. Pölten · GISA-Zahl 39760869
Kontakt und Datenschutz: contact@easeacc.com · Rechtliches: office@mani-it.at · +43 2742 26657
Fassung 1.0 (Entwurf), gültig ab dem Tag der Veröffentlichung der Fassung 1.0 unter easeacc.com/terms
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Mani IT e.U. (im Folgenden „Anbieter“) und ihren Kunden über die Nutzung der Betriebssoftware EaseAcc als Online-Dienst (im Folgenden „Dienst“).
1.2 Der Dienst umfasst die Web-Anwendung unter app.easeacc.com sowie die Anwendungen für Windows und Android, die die Web-Anwendung laden. Die Website easeacc.com dient der Information über den Dienst.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Sie gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
1.4 Bestandteil des Vertrags sind in folgender Rangfolge: (a) eine allfällige gesonderte schriftliche Vereinbarung, (b) der Vertrag über die Auftragsverarbeitung (AVV) in Fragen des Datenschutzes, (c) diese AGB, (d) die bei Vertragsabschluss gültige Leistungsbeschreibung bzw. Preisübersicht.
2. Angebot ausschließlich für Unternehmer
2.1 Der Dienst wird ausschließlich Unternehmern im Sinne des § 1 Abs. 1 Z 1 Konsumentenschutzgesetz (KSchG) bzw. § 1 Unternehmensgesetzbuch (UGB) angeboten, die den Dienst für Zwecke ihrer unternehmerischen Tätigkeit nutzen. Verbrauchern steht der Dienst nicht zur Verfügung.
2.2 Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer handelt und den Dienst für sein Unternehmen nutzt. Der Anbieter ist berechtigt, Nachweise der Unternehmereigenschaft zu verlangen (etwa Firmenbuch- oder GISA-Auszug, UID-Nummer oder Steuernummer) und die Registrierung abzulehnen oder den Vertrag zu beenden, wenn diese nicht erbracht werden.
2.3 Der Dienst richtet sich derzeit ausschließlich an Unternehmen mit Sitz in Österreich. Registrierungen von Unternehmen mit Sitz in anderen Staaten nimmt der Anbieter derzeit nicht an; er kann sie ablehnen oder den Vertrag beenden.
3. Begriffe
- **Kunde:** der Unternehmer, der mit dem Anbieter einen Vertrag über die Nutzung des Dienstes schließt.
- **Firma:** der im Dienst angelegte Bereich eines Unternehmens mit seinen Daten. Ein Kunde kann mehrere Firmen anlegen.
- **Benutzer:** natürliche Personen, denen der Kunde Zugang zu einer Firma einräumt (z. B. Inhaber, Stellvertretung, Buchhaltung, Verkauf, Mitarbeiter).
- **Inhalte:** alle Daten und Dateien, die der Kunde und seine Benutzer im Dienst erfassen, hochladen, einlesen oder erzeugen.
- **Testzeitraum:** der unentgeltliche Zeitraum nach Punkt 4.4.
4. Vertragsschluss, Registrierung und Testzeitraum
4.1 Die Darstellung des Dienstes auf der Website und in der Anwendung ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Einladung zur Registrierung.
4.2 Der Kunde registriert sich mit Name und E-Mail-Adresse, bestätigt seine E-Mail-Adresse und legt ein Passwort fest. Vor Abschluss der Registrierung akzeptiert er diese AGB und den Vertrag über die Auftragsverarbeitung und nimmt die Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Mit der Bestätigung der E-Mail-Adresse kommt der Vertrag über den Testzeitraum zustande. Solange die Registrierung nicht allgemein geöffnet ist, ist sie nur mit einem Einladungscode des Anbieters möglich.
4.3 Ein Anspruch auf Abschluss eines Vertrags besteht nicht.
4.4 Nach der Registrierung kann der Kunde den Dienst 14 Tage unentgeltlich testen; der Anbieter kann den Testzeitraum auf Anfrage einmal um 14 Tage verlängern. Der Testzeitraum endet von selbst; er geht nicht ohne Zutun des Kunden in einen kostenpflichtigen Vertrag über, und es ist kein Zahlungsmittel anzugeben.
4.5 Nach Ende des Testzeitraums bleiben die Inhalte des Kunden sechs Monate lesbar und exportierbar. Neue Inhalte können erst nach Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements erfasst werden. Schließt der Kunde innerhalb dieser Frist kein Abonnement ab, gilt Punkt 16 sinngemäß. Der Kunde kann den Testzeitraum auch selbst in der Anwendung beenden; die Frist beginnt dann mit diesem Tag.
4.6 Der kostenpflichtige Vertrag (Abonnement) kommt zustande, wenn der Kunde in der Anwendung ein Abonnement auswählt, die Zahlung über den vom Anbieter eingesetzten Zahlungsdienstleister veranlasst und der Anbieter das Abonnement freischaltet. Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss per E-Mail.
4.7 Abweichend von Punkt 4.4 bis 4.6 können der Anbieter und ein Kunde eine gesonderte Testvereinbarung treffen (etwa einen verlängerten unentgeltlichen Test mit anschließendem Preisnachlass). Für eine solche Vereinbarung gelten diese AGB, soweit die Vereinbarung nichts anderes bestimmt.
5. Leistungen des Anbieters
5.1 Der Anbieter stellt dem Kunden den Dienst für die Vertragsdauer über das Internet zur Nutzung bereit (Software als Dienstleistung). Der Dienst läuft auf Servern, die der Anbieter bei einem Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland betreibt. Eine Überlassung der Software zur Installation auf eigenen Systemen des Kunden erfolgt nicht; die Anwendungen für Windows und Android sind Programme, die die Web-Anwendung anzeigen und einzelne Gerätefunktionen ergänzen.
5.2 Der Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Funktionsbeschreibung unter easeacc.com/features sowie aus der Hilfe & Dokumentation unter app.easeacc.com/de/help. Der Dienst ist modular aufgebaut; der Kunde kann einzelne Module selbst ein- und ausschalten. Im vereinbarten Entgelt sind alle Module enthalten, soweit in der Preisübersicht nicht ausdrücklich anders angegeben.
5.3 Zum Dienst gehören insbesondere die Speicherung der Inhalte, deren tägliche Datensicherung, die Wartung und Weiterentwicklung der Software sowie Unterstützung per E-Mail. Die Unterstützung erfolgt per E-Mail an contact@easeacc.com und über das Kontaktformular auf easeacc.com; der Anbieter antwortet in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Telefonische Unterstützung ist nicht geschuldet.
5.4 Nicht geschuldet sind insbesondere: Lohn- und Gehaltsverrechnung, eine Registrierkasse im Sinne der Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV), das Auslösen von Zahlungen von Bankkonten des Kunden, die Einreichung von Erklärungen bei Behörden in Vertretung des Kunden (Dateien für Behörden, etwa die Umsatzsteuervoranmeldung zum Hochladen in FinanzOnline, reicht der Kunde selbst ein), Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung (Punkt 10), die Einrichtung des Dienstes beim Kunden vor Ort sowie die Bereitstellung der Internetverbindung und der Endgeräte des Kunden.
6. Verfügbarkeit und Wartung
6.1 Der Anbieter bemüht sich, den Dienst möglichst unterbrechungsfrei verfügbar zu halten. Ein bestimmter Grad der Verfügbarkeit wird nicht zugesagt.
6.2 Für Wartung, Aktualisierungen und Sicherheitsmaßnahmen kann der Dienst vorübergehend eingeschränkt oder nicht erreichbar sein. Planbare Arbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit täglich zwischen 04:00 und 06:00 Uhr durch und kündigt längere Unterbrechungen nach Möglichkeit vorher in der Anwendung oder per E-Mail an. Dringende Sicherheitsmaßnahmen können ohne Vorankündigung erfolgen.
6.3 Der Anbieter ist nicht verantwortlich für Störungen, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen, insbesondere Störungen des Internets, der Endgeräte oder der Software des Kunden, Störungen beim Rechenzentrumsbetreiber, Angriffe Dritter, die trotz angemessener Schutzmaßnahmen erfolgen, sowie höhere Gewalt.
7. Weiterentwicklung und Änderungen des Dienstes
7.1 Der Anbieter entwickelt den Dienst laufend weiter. Er ist berechtigt, Funktionen zu ändern, zu ergänzen oder durch gleichwertige zu ersetzen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist, insbesondere wenn die wesentlichen Funktionen erhalten bleiben oder die Änderung wegen geänderter gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit oder wegen Änderungen bei Drittanbietern erforderlich ist.
7.2 Entfällt eine wesentliche Funktion ersatzlos, informiert der Anbieter den Kunden mindestens drei Monate im Voraus. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt des Wegfalls außerordentlich kündigen; im Voraus bezahlte Entgelte für die Zeit danach werden anteilig erstattet.
7.3 Als „neu“ oder „in Entwicklung“ gekennzeichnete Funktionen können noch Fehler enthalten und sich ändern.
8. Benutzer, Zugangsdaten und Rollen
8.1 Der Kunde legt fest, welche Benutzer Zugang zu seinen Firmen erhalten und mit welcher Rolle. Er ist für die Auswahl der Benutzer, die Vergabe und den Entzug von Rechten verantwortlich.
8.2 Zugangsdaten (Passwort, Zwei-Faktor-Geräte, Passkeys, API-Schlüssel, Schlüssel für die Bankverbindung, Beleg-Adressen, Links zum Kundenportal) sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Jeder Benutzer verwendet ein eigenes Konto. Der Kunde stellt sicher, dass seine Benutzer diese Pflichten einhalten.
8.3 Besteht der Verdacht, dass Zugangsdaten Unbefugten bekannt geworden sind, hat der Kunde diese unverzüglich zu ändern bzw. zu widerrufen und den Anbieter zu informieren.
8.4 Der Kunde ist für alle Handlungen verantwortlich, die über die Zugänge seiner Benutzer vorgenommen werden, es sei denn, er weist nach, dass er den Missbrauch nicht zu vertreten hat.
8.5 Der Anbieter empfiehlt, die Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Benutzer verpflichtend einzustellen.
9. Pflichten des Kunden
9.1 Der Kunde stellt sicher, dass
a) seine Angaben bei Registrierung und Vertragsabschluss richtig und vollständig sind und aktuell gehalten werden;
b) die Inhalte, die er im Dienst verarbeitet, richtig sind und er zu ihrer Verarbeitung berechtigt ist;
c) er für personenbezogene Daten seiner Kunden, Lieferanten, Beschäftigten und sonstigen Personen eine Rechtsgrundlage hat, die betroffenen Personen nach Art. 13 und 14 DSGVO informiert und die übrigen datenschutzrechtlichen Pflichten als Verantwortlicher erfüllt;
d) er bei der Erfassung von Arbeitszeiten und Abwesenheiten seiner Beschäftigten die arbeitsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorschriften einhält, einschließlich allfälliger Mitwirkungsrechte einer Belegschaftsvertretung, und in Freitextfeldern zu Abwesenheiten keine Angaben über Diagnosen oder Krankheitsursachen erfasst;
e) er keine Inhalte hochlädt, die Schadsoftware enthalten oder Rechte Dritter verletzen, und den Dienst nicht für rechtswidrige Zwecke nutzt;
f) er den Dienst nicht in einer Weise nutzt, die seinen Betrieb beeinträchtigt, insbesondere keine automatisierten Abfragen außerhalb der dafür vorgesehenen Schnittstelle durchführt, Sicherheitsmaßnahmen nicht umgeht und keine Lasttests ohne Zustimmung des Anbieters durchführt;
g) er geeignete Endgeräte und eine aktuelle Browser-Version verwendet.
9.2 Der Kunde meldet Störungen und Fehler unverzüglich und so genau wie möglich (betroffene Funktion, Zeitpunkt, Vorgehen, Fehlermeldung) an contact@easeacc.com.
10. Keine Steuer- oder Rechtsberatung; Verantwortung des Kunden
10.1 EaseAcc ist ein Werkzeug zur Unterstützung betrieblicher Abläufe. Der Anbieter erbringt keine Steuerberatung, Buchhaltung, Lohnverrechnung, Rechtsberatung oder Prüfung. Der Dienst ersetzt keine Beratung durch eine Steuerberatung oder eine andere befugte Stelle.
10.2 Berechnungen, Auswertungen, Hinweise, Fristen, Vorlagen, Kontenvorschläge, Steuerfälle, Prüfungen von Pflichtangaben und Richtwerte, die der Dienst anzeigt, beruhen auf den Inhalten des Kunden und auf allgemeinen Annahmen. Sie sind Hilfen und vom Kunden auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen.
10.3 Der Kunde bleibt allein verantwortlich für
a) die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Eingaben, Rechnungen und Belege;
b) die Erfüllung seiner steuerlichen Pflichten, insbesondere Umsatzsteuervoranmeldungen, Zusammenfassende Meldungen, Steuererklärungen und die Einhaltung von Fristen; Dateien, die der Dienst dafür erstellt (etwa die Umsatzsteuervoranmeldung als XML-Datei für FinanzOnline), prüft und übermittelt der Kunde selbst;
c) die Erfüllung seiner Aufbewahrungspflichten, insbesondere nach § 132 Bundesabgabenordnung (BAO) und § 212 UGB (Punkt 16);
d) die fachliche Richtigkeit von Berichten, die er mit dem Dienst erstellt (etwa Prüfberichte, Regieberichte, Aufmaße), und die Einhaltung der für seine Branche geltenden Normen;
e) die Prüfung von Vorschlägen des Dienstes (Punkt 11) vor ihrer Übernahme.
10.4 Unterschriften, die mit dem Dienst erfasst werden (etwa auf Regieberichten, Prüfberichten, Aufmaßen oder bei der Annahme eines Angebots im Kundenportal), sind einfache elektronische Signaturen. Ob sie im Einzelfall als Nachweis genügen, beurteilt der Kunde.
10.5 Bestätigt eine vom Kunden beauftragte Steuerberatung über den Dienst eine Auswertung als „geprüft“, so ist dies eine Erklärung der Steuerberatung gegenüber dem Kunden. Der Anbieter überträgt nur die Erklärung und macht sich ihren Inhalt nicht zu eigen.
11. Belegerkennung und automatische Vorschläge
11.1 Der Dienst kann aus hochgeladenen oder per E-Mail an die Beleg-Adresse einer Firma gesendeten Belegen (PDF-Dateien und Fotos) Angaben wie Lieferant, Datum, Rechnungsnummer, Beträge und Steuersätze auslesen und als Vorschlag in die Erfassungsmaske eintragen. Weitere Vorschläge entstehen etwa beim Zuordnen von Bankumsätzen, bei Kategorien und bei der Übernahme von Lieferantendaten.
11.2 Die Erkennung läuft ausschließlich auf den Servern des Anbieters. Es werden dafür keine externen Dienste für Texterkennung oder künstliche Intelligenz eingesetzt. Die Erkennung lernt aus Bestätigungen und Korrekturen des Kunden je Lieferant; diese Informationen werden in der Firma des Kunden gespeichert. Der Anbieter zählt ohne Bezug zu Inhalten, wie oft Vorschläge übernommen oder geändert werden, um die Erkennung zu verbessern.
11.3 Vorschläge sind ungeprüft. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass Vorschläge richtig oder vollständig sind. Der Kunde hat jeden Vorschlag vor der Übernahme mit dem Beleg abzugleichen. Mit der Übernahme oder Speicherung macht der Kunde die Angaben zu seinen eigenen.
12. Schnittstellen und Drittanbieter
12.1 Der Dienst kann Daten aus Dateien und Diensten Dritter übernehmen, die der Kunde selbst bereitstellt, insbesondere Kontoauszüge seiner Bank, Berichte von Zahlungsdiensten und Marktplätzen (etwa PayPal, Stripe, SumUp, Shopify, Amazon, eBay) sowie Bestellungen aus Online-Shops (etwa WooCommerce) mit vom Kunden hinterlegten Zugangsschlüsseln. Der Dienst kann ferner auf Veranlassung des Kunden Daten an Dritte übermitteln, etwa E-Mails an Empfänger des Kunden, Dateien für Behörden und Steuerberatungen, Links zum Kundenportal, Kalender-Abonnements oder Daten über die Programmierschnittstelle (API) an Programme, die der Kunde mit einem von ihm erstellten Schlüssel anbindet.
12.2 Für die Verträge mit diesen Dritten, deren Dateiformate, Schnittstellen und Verfügbarkeit ist der Anbieter nicht verantwortlich. Ändert ein Dritter sein Format oder seine Schnittstelle, bemüht sich der Anbieter um eine Anpassung in angemessener Frist; ein Anspruch auf Fortbestand einer bestimmten Anbindung besteht nicht.
12.3 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er zur Weitergabe der Zugangsschlüssel und zur Übernahme der Daten berechtigt ist. Daten, die der Kunde über die Programmierschnittstelle oder einen Export an Dritte übermittelt, verlassen den Verantwortungsbereich des Anbieters.
12.4 Hinterlegte Zugangsschlüssel werden verschlüsselt gespeichert und nur zum Abruf der vom Kunden ausgelösten Daten verwendet.
12.5 Belege per E-Mail: Jede Firma kann eine eigene Beleg-Adresse nutzen. Der Dienst übernimmt nur E-Mails von Benutzern der Firma, die Belege bearbeiten dürfen, und nur Anhänge in den vorgesehenen Dateiformaten; andere E-Mails werden verworfen. Der Kunde gibt die Beleg-Adresse nicht an Dritte weiter.
12.6 Programmierschnittstelle und KI-Assistenten: Der Kunde kann über die Programmierschnittstelle (API) und das dafür vorgesehene Protokoll für KI-Assistenten (Model Context Protocol) eigene Programme oder einen KI-Assistenten seiner Wahl anbinden. Den Anbieter des Assistenten wählt der Kunde selbst; der Assistent ruft Daten mit dem Schlüssel des Kunden ab und übermittelt sie an seinen Anbieter. Der Anbieter von EaseAcc setzt selbst keine Dienste für künstliche Intelligenz ein und hat auf die Verarbeitung durch den Anbieter des Assistenten keinen Einfluss. Für die Auswahl des Assistenten, den Vertrag mit dessen Anbieter (einschließlich einer allenfalls nötigen Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung und der Zulässigkeit einer Übermittlung in Drittländer) und die Prüfung der Ergebnisse ist der Kunde verantwortlich. Schlüssel können auf das Lesen oder auf das Anlegen von Entwürfen beschränkt werden; Rechnungen kann ein angebundenes Programm nicht ausstellen.
12.7 Bankverbindung: Soweit die Bankverbindung für den Kunden freigeschaltet ist (Punkt 13.1), ruft der Dienst auf Wunsch des Kunden Kontoinformationen (Konten, Kontostand, Umsätze) seiner Bankkonten ab. Der Abruf erfolgt nur lesend über einen in der Europäischen Union zugelassenen Kontoinformationsdienstleister, derzeit die Enable Banking Oy, Otakaari 5, 02150 Espoo, Finnland. Der Dienst kann keine Zahlungen auslösen. Die Zugangsdaten für sein Online-Banking gibt der Kunde ausschließlich bei seiner Bank ein; der Anbieter erhält sie nicht.
12.8 Derzeit setzt die Bankverbindung voraus, dass der Kunde selbst einen eigenen Zugang (Anwendung) beim Kontoinformationsdienstleister einrichtet, dessen Bedingungen annimmt und den dazugehörigen privaten Schlüssel im Dienst hinterlegt. Der Vertrag über diesen Zugang besteht zwischen dem Kunden und dem Kontoinformationsdienstleister. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er diesen Zugang nach den Bedingungen des Kontoinformationsdienstleisters für seine Zwecke nutzen darf, und hält den Schlüssel geheim (Punkt 8.2). Stellt der Anbieter künftig einen eigenen Zugang beim Kontoinformationsdienstleister für alle Kunden bereit, informiert er die Kunden vorher; für die Auftragsverarbeitung gilt dann Punkt 9 des AVV.
12.9 Für den Abruf erteilt der Kunde bei seiner Bank eine Freigabe. Sie ist zeitlich begrenzt (in der Regel höchstens 180 Tage, je nach Bank kürzer) und vom Kunden bei der Bank zu erneuern; der Dienst erinnert vor dem Ablauf. Ohne gültige Freigabe werden keine Umsätze abgerufen. Der Dienst ruft Umsätze mehrmals täglich zu festen Zeiten sowie auf Anforderung des Kunden ab.
12.10 Welche Banken verfügbar sind, wie vollständig und aktuell die gelieferten Daten sind und ob der Abruf funktioniert, hängt von der Bank und vom Kontoinformationsdienstleister ab. Der Anbieter übernimmt dafür keine Gewähr und haftet nicht für Ausfälle, Verzögerungen, Fehler oder Änderungen bei Banken und beim Kontoinformationsdienstleister (Punkt 21.5). Als „Beta“ gekennzeichnete Banken können eingeschränkt funktionieren. Der Kunde kann Umsätze jederzeit auch durch Einlesen von Kontoauszügen erfassen und gleicht abgerufene Umsätze bei Bedarf mit den Kontoauszügen seiner Bank ab. Ein Anspruch auf die Freischaltung der Bankverbindung, auf die Anbindung einer bestimmten Bank oder auf den Fortbestand der Bankverbindung besteht nicht (Punkt 12.2).
13. Preise und Zahlung
13.1 Es gelten die Preise laut der bei Vertragsabschluss gültigen Preisübersicht unter easeacc.com/pricing. Derzeit: Solo 19 €, Team 39 €, Business 79 € je Monat bzw. 190 €, 390 € und 790 € je Jahr; Archiv-Zugang nach Punkt 16.3 lit. b 60 € je Jahr. Alle Tarife enthalten alle Funktionen; sie unterscheiden sich nur in der Zahl der Benutzer mit Büro-Rollen (Solo 1, Team bis 5, Business bis 20; die Rolle Mitarbeiter zählt nicht). Die Bankverbindung nach Punkt 12.7 steht derzeit nur ausgewählten Kunden zur Verfügung. Ob sie später im Tarif enthalten ist oder gesondert verrechnet wird, teilt der Anbieter vor ihrer Einführung mit; dafür gilt Punkt 13.4. Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG; die Preise verstehen sich netto, Umsatzsteuer wird derzeit nicht in Rechnung gestellt. Fällt die Kleinunternehmerregelung weg, wird die gesetzliche Umsatzsteuer zusätzlich verrechnet; der Anbieter informiert den Kunden vorher.
13.2 Der Kunde wählt die Abrechnung monatlich oder jährlich; das Entgelt ist jeweils im Voraus zu bezahlen. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe per Karte oder SEPA-Lastschrift. Andere Zahlungswege (etwa Überweisung) werden nicht angeboten.
13.3 Der Anbieter stellt über jede Zahlung eine Rechnung aus und stellt sie elektronisch (per E-Mail oder in der Anwendung) zur Verfügung. Der Kunde stimmt der elektronischen Rechnungsstellung zu.
13.4 Preisänderungen teilt der Anbieter mindestens zwei Monate vor ihrem Wirksamwerden per E-Mail mit. Der Kunde kann den Vertrag bis zum Wirksamwerden der Preisänderung zu diesem Zeitpunkt kündigen. Kündigt er nicht, gilt der neue Preis ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Auf das Kündigungsrecht und die Folgen weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Eine automatische Wertsicherung ist nicht vereinbart.
13.5 Gegen Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
14. Zahlungsverzug
14.1 Kann ein fälliges Entgelt nicht eingezogen werden oder zahlt der Kunde nicht fristgerecht, gerät er in Verzug. Es gelten die gesetzlichen Verzugszinsen für Geschäfte zwischen Unternehmern (§ 456 UGB). Mahnspesen verrechnet der Anbieter nicht; der Zahlungsdienstleister wiederholt fehlgeschlagene Einzüge selbst.
14.2 Schlagen die Einzugsversuche des Zahlungsdienstleisters über etwa 14 Tage fehl, endet das Abonnement, und der Anbieter beschränkt den Zugang auf das Lesen und Exportieren der Inhalte. Das Ansehen, Herunterladen und Exportieren bereits erfasster Inhalte bleibt möglich. Die Beschränkung wird nach Zahlung des offenen Betrags unverzüglich aufgehoben.
14.3 Das Recht des Anbieters zur außerordentlichen Kündigung bei anhaltendem Zahlungsverzug (Punkt 15.4) bleibt unberührt.
15. Laufzeit und Kündigung
15.1 Der Vertrag über ein Abonnement wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es gibt keine Mindestlaufzeit; bei jährlicher Abrechnung ist der bezahlte Zeitraum zwölf Monate.
15.2 Der Kunde kann das Abonnement jederzeit ohne Frist zum Ende des laufenden, bereits bezahlten Abrechnungszeitraums kündigen. Die Kündigung erfolgt in der Anwendung oder per E-Mail an contact@easeacc.com.
15.3 Der Anbieter kann den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen.
15.4 Das Recht beider Vertragsparteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn
a) der Kunde mit der Zahlung trotz Mahnung länger als zwei Monate im Verzug ist;
b) der Kunde den Dienst für rechtswidrige Zwecke nutzt oder trotz Abmahnung wesentlich gegen Punkt 9 verstößt;
c) sich herausstellt, dass der Kunde nicht Unternehmer ist oder bei der Registrierung falsche Angaben gemacht hat.
15.5 Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail oder Funktion in der Anwendung).
15.6 Im Voraus bezahlte Entgelte werden bei ordentlicher Kündigung durch den Kunden nicht erstattet. Bei einer Kündigung durch den Anbieter nach Punkt 15.3 und bei einer Kündigung durch den Kunden aus einem vom Anbieter zu vertretenden wichtigen Grund erstattet der Anbieter das anteilige Entgelt für die Zeit nach Vertragsende.
16. Datenexport, Aufbewahrung und Folgen der Vertragsbeendigung
16.1 Die Inhalte gehören dem Kunden. Der Kunde kann seine Inhalte während der Vertragsdauer jederzeit vollständig selbst exportieren, insbesondere als Archiv-Datei mit allen Daten in maschinenlesbarer Form und allen Originaldateien sowie als Export für seine Steuerberatung.
16.2 Rechnungen, Belege und andere Buchhaltungsunterlagen unterliegen beim Kunden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (insbesondere sieben Jahre nach § 132 BAO, in bestimmten Fällen länger). Diese Pflichten erfüllt der Kunde. Der Dienst ist kein Archiv, das über das Vertragsende hinaus geführt wird, soweit in Punkt 16.3 nichts anderes bestimmt ist.
16.3 Nach Vertragsende (Ende des Testzeitraums ohne Abonnement, Ende des Abonnements, Beendigung durch den Kunden in der Anwendung oder Kündigung) gilt:
a) Der Kunde kann seine Inhalte sechs Monate weiterhin ansehen und exportieren, jedoch keine neuen Inhalte erfassen (Lesezugriff).
b) Der Anbieter erstellt zum Vertragsende eine vollständige Archiv-Datei (alle Daten in maschinenlesbarer Form, alle Originaldateien, Prüfsummenliste) und stellt sie dem Inhaber der Firma in der Anwendung zum Herunterladen bereit; der Kunde wird darüber per E-Mail informiert. Gegen ein Entgelt von derzeit 60 € je Jahr (Archiv-Zugang, Punkt 13.1) kann der Kunde den Lesezugriff um jeweils zwölf Monate verlängern, längstens bis sieben Jahre nach Vertragsende. Der Archiv-Zugang ist jederzeit zum Ende des bezahlten Jahres kündbar.
c) Nach Ablauf des Lesezugriffs löscht der Anbieter die Inhalte 30 Tage später, soweit keine gesetzliche Pflicht zur weiteren Speicherung besteht. Der Anbieter weist den Kunden 30 Tage vor der Löschung per E-Mail an die Adresse des Inhabers sowie an die hinterlegte Kontaktadresse für Datenschutzfragen auf die bevorstehende Löschung hin. Ein in dieser Zeit abgeschlossenes Abonnement oder ein Archiv-Zugang hebt die Löschung auf.
d) Inhalte in Datensicherungen werden nicht einzeln gelöscht, sondern mit dem planmäßigen Ablauf der jeweiligen Sicherung entfernt. Bis dahin bleiben sie verschlüsselt gespeichert und werden ausschließlich für die Wiederherstellung verwendet.
16.4 Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Inhalte vor der Löschung zu exportieren und für die Dauer seiner Aufbewahrungspflichten so aufzubewahren, dass sie jederzeit lesbar gemacht werden können.
16.5 Daten, die der Anbieter für eigene Zwecke als Verantwortlicher verarbeitet (etwa Vertrags- und Rechnungsdaten über das Abonnement), werden nach der Datenschutzerklärung behandelt.
17. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
17.1 Soweit der Anbieter personenbezogene Daten verarbeitet, die der Kunde im Dienst erfasst, handelt er als Auftragsverarbeiter des Kunden. Die Einzelheiten regelt der Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (AVV), der mit der Registrierung abgeschlossen wird und Bestandteil dieses Vertrags ist.
17.2 Für die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Anbieter als Verantwortlicher (etwa Benutzerkonten, Abrechnung, Unterstützung, Website) gilt die Datenschutzerklärung unter easeacc.com/privacy. Die Liste der Unterauftragsverarbeiter ist unter easeacc.com/subprocessors abrufbar.
18. Vertraulichkeit
18.1 Der Anbieter behandelt die Inhalte des Kunden vertraulich. Er greift auf Inhalte nur zu, soweit dies für den Betrieb, die Sicherheit, die Fehlerbehebung oder eine vom Kunden erbetene Unterstützung erforderlich ist.
18.2 Der Kunde behandelt nicht öffentliche Informationen über den Dienst, insbesondere Sicherheitsmerkmale, vertraulich.
18.3 Einblick in die Inhalte einer Firma über die Anwendung erhält der Anbieter zur Unterstützung nur, wenn der Inhaber ihn ausdrücklich und zeitlich befristet freigibt (Support-Zugang: eine Stunde, 24 Stunden oder sieben Tage; nur lesend oder mit Änderungsrechten). Auch mit Änderungsrechten kann der Anbieter keine Rechnungen ausstellen oder stornieren, keine Benutzer, Rollen, Tarife oder Firmendaten ändern und keine E-Mails oder Links an Dritte senden. Jeder Zugriff wird im Änderungsprotokoll der Firma vermerkt; der Inhaber wird beim Öffnen per E-Mail informiert und kann die Freigabe jederzeit widerrufen. Zugriffe auf Server und Datenbank, die für Betrieb, Datensicherung, Sicherheit und Fehlerbehebung technisch nötig sind (Punkt 18.1), bleiben davon unberührt. [WKO B35]
19. Nutzungsrechte und geistiges Eigentum
19.1 Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragsdauer das nicht ausschließliche, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht ein, den Dienst für die Zwecke seines Unternehmens durch seine Benutzer zu nutzen.
19.2 Alle Rechte an der Software, der Marke EaseAcc, dem Logo, den Texten, Vorlagen und der Dokumentation verbleiben beim Anbieter. Der Kunde darf den Dienst nicht vervielfältigen, zurückentwickeln, bearbeiten oder Dritten außerhalb seines Unternehmens zur Verfügung stellen, soweit nicht zwingendes Recht anderes erlaubt.
19.3 Der Kunde räumt dem Anbieter an seinen Inhalten nur die Rechte ein, die für die Erbringung des Dienstes erforderlich sind (Speichern, Sichern, Verarbeiten, Anzeigen und Übermitteln auf Veranlassung des Kunden).
19.4 Dokumente, die der Kunde mit dem Dienst erstellt (etwa Rechnungen, Angebote, Berichte), darf er ohne Einschränkung verwenden.
19.5 Anregungen und Verbesserungsvorschläge des Kunden zum Dienst darf der Anbieter ohne Vergütung verwenden.
20. Gewährleistung
20.1 Der Anbieter leistet Gewähr dafür, dass der Dienst während der Vertragsdauer im Wesentlichen die in der Funktionsbeschreibung genannten Funktionen aufweist. Eine unerhebliche Abweichung begründet keinen Mangel.
20.2 Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach ihrem Erkennen nach Punkt 9.2 zu melden. Der Anbieter behebt gemeldete Mängel in angemessener Frist nach seiner Wahl durch Verbesserung, durch Bereitstellung einer neuen Version oder durch eine zumutbare Umgehungslösung.
20.3 Gelingt die Behebung eines nicht bloß geringfügigen Mangels nicht in angemessener Frist, kann der Kunde eine angemessene Minderung des Entgelts für die Dauer des Mangels verlangen. Bei einem wesentlichen Mangel, der trotz Nachfrist nicht behoben wird, kann der Kunde den Vertrag außerordentlich kündigen.
20.4 Keine Mängel sind Beeinträchtigungen, die auf Punkt 6.2 und 6.3, auf einer Verletzung der Pflichten des Kunden, auf unrichtigen Inhalten, auf Endgeräten oder Software des Kunden oder auf Änderungen bei Drittanbietern (Punkt 12) beruhen.
20.5 Während eines unentgeltlichen Testzeitraums wird der Dienst ohne Gewährleistung bereitgestellt, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
20.6 Für die Gewährleistung gelten die gesetzlichen Fristen. [WKO: kürzere Frist möglich/empfohlen?]
21. Haftung
21.1 Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
21.2 Außer bei Vorsatz und bei Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit ist die Haftung des Anbieters je Schadensfall und insgesamt je Vertragsjahr mit der Summe der vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem Schadensereignis bezahlten Entgelte begrenzt, mindestens jedoch mit 500 €.
21.3 Außer bei Vorsatz haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Folgeschäden, mittelbare Schäden, Zinsverluste sowie für Abgaben, Säumnis- und Verspätungszuschläge, Zinsen und Strafen, die den Kunden aufgrund unrichtiger, unvollständiger oder verspäteter Angaben, Erklärungen oder Zahlungen treffen.
21.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter, soweit er ihn nach Punkt 21.1 zu vertreten hat, nur in Höhe des Aufwands, der zur Wiederherstellung aus der letzten ordnungsgemäßen Datensicherung erforderlich ist. Der Kunde bleibt für den regelmäßigen Export seiner Inhalte nach Punkt 16.1 verantwortlich.
21.5 Der Anbieter haftet nicht für Schäden aus Vorschlägen der Belegerkennung und anderen automatischen Vorschlägen, die der Kunde ohne Prüfung übernommen hat (Punkt 11.3), nicht für Leistungen, Formate und Verfügbarkeit von Drittanbietern einschließlich Banken und Kontoinformationsdienstleistern (Punkt 12) und nicht für die Verarbeitung durch Programme und KI-Assistenten, die der Kunde selbst anbindet (Punkt 12.6).
21.6 Während eines unentgeltlichen Testzeitraums haftet der Anbieter, soweit gesetzlich zulässig, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit; Punkt 21.3 bis 21.5 gelten sinngemäß.
21.7 Schadenersatzansprüche des Kunden verjähren, soweit gesetzlich zulässig, ein Jahr ab Kenntnis von Schaden und Schädiger.
21.8 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und Ansprüche betroffener Personen nach Art. 82 DSGVO bleiben unberührt. Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
22. Sperre des Zugangs aus Sicherheitsgründen
22.1 Der Anbieter kann einzelne Zugänge, Schlüssel oder Funktionen vorübergehend sperren, wenn dies zur Abwehr einer konkreten Gefahr für die Sicherheit des Dienstes, der Inhalte anderer Kunden oder Dritter erforderlich ist, oder wenn ein begründeter Verdacht auf missbräuchliche Nutzung besteht.
22.2 Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich über die Sperre und ihren Grund, soweit dies die Abwehr der Gefahr nicht vereitelt, und hebt sie auf, sobald der Grund weggefallen ist. Der Zugriff auf die Inhalte zum Zweck des Exports wird dem Kunden auf Anfrage ermöglicht, soweit dies ohne Gefährdung möglich ist.
23. Änderungen dieser AGB
23.1 Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen teilt er dem Kunden mindestens zwei Monate vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit, zusammen mit einer Gegenüberstellung der geänderten Bestimmungen.
23.2 Der Kunde kann den Änderungen bis zu ihrem Inkrafttreten in Textform widersprechen. Widerspricht er nicht, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge, auf das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin.
23.3 Widerspricht der Kunde, läuft der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen weiter. Beide Vertragsparteien können den Vertrag in diesem Fall zum Tag des Inkrafttretens der Änderung kündigen; der Anbieter kann in diesem Fall abweichend von Punkt 15.3 mit einer Frist von einem Monat kündigen.
23.4 Änderungen der Leistungsbeschreibung nach Punkt 7 und Preisänderungen nach Punkt 13.4 richten sich nach diesen Bestimmungen.
24. Mitteilungen
24.1 Mitteilungen an den Kunden erfolgen an die E-Mail-Adresse des Inhabers der Firma bzw. an die im Dienst hinterlegte Kontaktadresse oder in der Anwendung. Der Kunde hält diese Adresse aktuell. Mitteilungen gelten als zugegangen, wenn sie unter gewöhnlichen Umständen abrufbar sind.
24.2 Mitteilungen und Anfragen zum Datenschutz an den Anbieter erfolgen an contact@easeacc.com, rechtliche Erklärungen an office@mani-it.at.
25. Schlussbestimmungen
25.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.
25.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist das für 3100 St. Pölten sachlich zuständige Gericht. Der Anbieter ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
25.3 Erfüllungsort ist St. Pölten.
25.4 Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen. Der Anbieter darf den Vertrag mit allen Rechten und Pflichten auf ein Unternehmen übertragen, das den Dienst fortführt; er informiert den Kunden darüber mindestens zwei Monate im Voraus, und der Kunde kann den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen.
25.5 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform, soweit diese AGB nichts anderes bestimmen. Dies gilt auch für ein Abgehen von diesem Formerfordernis.
25.6 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
25.7 Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen der Information; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung vor.